>>> Chakras
>>> Der Ursprung der Chakra-Lehre
>>> Die Chakras im Überblick
>>> Positive Wirkung der Chakra-Arbeit
>>> Auswirkungen auf den Körper
>>> Auswirkungen auf das Bewusstsein
>>> Auswirkungen auf den Geist
>>> Die Chakras erwecken
   
Das Wurzelchakra
(Muladhara-Chakra)
Das Sakralchakra
(Svadhisthana-Chakra)
Das Nabelchakra
(Manipura-Chakra)
Das Herzchakra
(Anahata-Chakra)
Das Halschakra
(Vishuddha-Chakra)
Das Stirnchakra
(Ajna-Chakra)
Das Kronenchakra
(Sahasrara-Chakra)
>>> Diese Chakren sind von uns angefertigte Symbole und bei uns erhältlich!!!!


Chakras

Die Lehre von den Chakras – den Energie- und Bewusstseinszentren – des Menschen, ist jahrtausendealt. Die Rishis und Yogis (aus dem Alten Indien) beschäftigten sich intensiv mit den verborgenen Energien im Menschen.

Mit außergewöhnlicher Sensitivität lenkten sie ihr Bewusstsein nach innen, versetzen sich in tiefe Meditation und richteten ihren Blick von der Welt der äußeren Erscheinungen auf die verborgenen Kräfte, die in jedem Menschen wirken. Im Lauf der Generationen entwickelte sich so das Wissen über die Chakras.

Bei Yoga, Aroma- oder Edelsteintherapie, in der alternativen Medizin und in der Psychotherapie spielen Chakras eine bedeutungsvolle Rolle.

Übungen, die die Chakras aktivieren, führen schnell zu positiven Veränderungen. Jeder kann sie an Leib und Seele erfahren.

Ein entscheidende Erkenntnis ist: dass wirkliche Heilung nicht durch das Unterdrücken von Beschwerden zu erzielen ist und beim Erkennen und Lösen jeglicher physischer und psychischer Blockaden kann die Chakra-Arbeit eine ausschlaggebende Hilfe sein.

Psychologisch ausgerichtete Therapien der Chakra-Lehre gehen darüber hinaus den seelischen Ursachen der Beschwerden auf den Grund zu gehen. Und jeder kann das an sich selbst erfahren. Durch regelmäßige Übung... Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit spielen keine Rolle...

Du hast es in der Hand, ob du dich durch DICH von Tag zu Tag besser fühlen willst...

 

Der Ursprung der Chakra-Lehre  

Die Chakra-Lehre entstammt dem ältesten System zur Entwicklung des ganzen Menschen – dem Yoga. Der Yoga ist ein aus Indien stammendes Philosophie- und Meditationssystem, bei dem es um die Beherrschung von Körper und Geist geht. Er ist mind. 5000 Jahre alt. Höchstes Ziel des Yogas ist die Befreiung von Leiden und die Vereinigung mit dem göttlichen Selbst. Viele so genannte Yogis (männlich) oder Yoginis (weiblich), die sich über lange Jahre intensiv dem Yoga widmen, entwickeln dabei – eher nebenbei – übersinnliche Fähigkeiten. Der ausschließliche Sinn der körperlichen und geistigen Yogaübungen ist die Erkenntnis unseres Höheren Selbst.
Wenngleich wir die Chakra-Lehre letztlich der Überlieferung innerhalb der Yogatradition verdanken, ist das Phänomen der Chakras auch in vielen anderen Kulturen beobachtet worden. Erste Hinweise finden sich in den mehr als 3.000 Jahre alten Veden, den ältesten religiösen Schriften der Inder. In den Upanishaden, besonders esoterischen Teilen der Veden, die um 500 v. Chr. verfasst wurden, tauchen bereits konkrete Hinweise zur Aktivierung der Chakras auf – so etwas in der Schandilya Upanishad oder der Cudamini-Upanishad.

   

 

Die Chakras im Überblick


Die Chakras sind Bewusstseins-Zentren im menschlichen Körper – energetische Zentren, keine materiellen oder anatomischen. Sie haben ihren Ursprung im feinstofflichen Energiesystem des Menschen, durchstrahlen jedoch entsprechend ihrer Lage auch den physischen Leib.

Die Chakras beeinflussen die Zellen, die Organe und das gesamte Hormonsystem und wirken sich auf die Gefühle und Gedanken aus; sie sind also auch psychoenergetische Zentren. Der Begriff „Chakra“ stammt aus dem Sanskrit, der altindischen Gelehrtensprache. Er bedeutet so viel wie „Rad“ oder „Wirbel“. Tatsächlich befinden sich die Chakras in einer ständigen Drehbewegung. Durch das Kreisen ziehen sie Energie von außen an und verteilen diese im Feinstoffleib – dem Astralkörper, auf den wir noch zu sprechen kommen. Über die Chakras nehmen wir Energie aus unserer Umwelt auf.


Positive Wirkung der Chakra-Arbeit

Chakra-Arbeit ist eine Energietherapie, durch die du dein Energiesystem verbessern kannst. Durch einfache Übungen kannst du dein Energieniveau anheben und deine intuitiven Kräfte stärken. Du wirst durch das Arbeiten mit deinen Chakras Krankheiten, Blockaden und Themen als energetische Blockaden erkennen und lernen, die Blockaden aufzulösen. Damit ist die Chakra-Aktivierung eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, um Körper, Geist und Seele zu heilen.

 


Auswirkungen auf den Körper
Die Übungen mit den Chakras tragen zu deiner persönlichen Gesundheit bei. Sie bewirken im Körper, dass dein Stoffwechsel angeregt wird, die Entgiftungsprozesse aktiviert werden, das Immunsystem gestärkt wird sowie Organe und Zellen mit heilender Energie versorgt werden.

Zusammenfassend lassen sich folgende positive Effekte festhalten:

• Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems
• Harmonisierung des Kreislaufes
• Entgiftung der Organe
• Verbesserung der Durchblutung
• Korrigierung von Haltungsschäden
• Aktivierung des Stoffwechsels
• Erhöhung der Sauerstoffaufnahme
• Verbesserung der Funktionsfähigkeit der Organe
• Verzögerung des Alterungsprozesses

 

Auswirkungen auf das Bewusstsein

Chakras sind nicht nur Energie-, sondern auch Bewusstseinszentren. Seelische Nöte, Ängste, Unruhe oder depressive Verstimmungen lösen sich durch Chakra-Arbeit mit der Zeit auf. Schon bald erlebst du als Übender Gelassenheit, Heiterkeit und innere Ruhe.

• Ängste werden abgebaut.
• Die Gemütsstimmung hellt sich auf.
• Erschöpfungszustände und depressive Stimmungen verschwinden.
• Gelassenheit und innere Ruhe werden gefestigt.
• Der Schlaf wird tief und ruhig.
• Suchtmechanismen können leichter durchbrochen werden.

 

Auswirkungen auf den Geist 
Chakra-Übungen harmonisieren auch den Geist: Es lösen sich mit der Zeit negative Gedankenmuster auf, und positive Gedanken führen zu positiven Verhaltensweisen.

• Das Konzentrationsvermögen wächst.
• Das Gedächtnis verbessert sich.
• Negativem Denken wird der Nährboden entzogen.
• Das Sich-Sorgen-Müssen und Grübeleien verlieren an Einfluss.
• Geistige Klarheit entsteht.
• Die eigenen Ziele werden leichter erkannt und verwirklicht.
• Das Wesentliche ist leichter vom Unwesentlichen zu unterscheiden.

 

Die Chakras erwecken
Auf jeder der Ebenen der sieben Chakras kannst du durch gezielte Chakra-Arbeit einen Lernprozess auslösen, der zu einer größeren Intensität und zu mehr Bewusstheit führt.

• Durch die Entfaltung des ersten Chakras lernst du, JA zum Leben zu sagen und deine ursprüngliche Lebensenergie aufzuspüren.

• Wenn du das zweite Chakra erweckst, lernst du, JA zu deinen sexuellen Kräften und deiner Sinnlichkeit zu sagen und einen guten Kontakt zu deinem Körper herzustellen.

• Die Entwicklung des dritten Chakras hilft dir dabei, JA zu sich selbst zu sagen und deine ICH-Kräfte für das Erreichen deiner Ziele zu stärken.

• Indem du das vierte Chakra aktivierst, lernst du, JA zur Liebe zu sagen und Mitgefühl für alle Lebewesen zu entwickeln.

• Durch die Entfaltung des fünften Chakras lernst du, JA zu deinem kreativen Potenzial zu sagen und deine Kommunikation mit anderen Menschen zu verbessern.

• Die Entwicklung des sechsten Chakras ermöglicht dir, Kontakt zur Seele aufzunehmen und deine intuitiven Kräfte anzuregen.

• Durch die Entfaltung des siebten Chakras lernst du, Kontakt zum Göttlichen aufzunehmen und sich deines wahren Ursprungs bewusst zu werden.

Die Arbeit mit den Chakren ist eine ganzheitliche Heilmethode. Wenn du dich mit Hilfe der Chakren-Arbeit für die Wahrnehmung deiner Energiezentren öffnest, wirst du schon bald die positiven Wirkungen in allen Bereichen deines Lebens spüren...

 

Das Wurzelchakra
(Muladhara-Chakra)
Zentrale Themen: Stabilität, Lebenswille, Überleben, Selbsterhaltung,
Sicherheit, Urvertrauen, Erdung

Anzahl der Blütenblätter: 4
Farbe Rot
Mantra: LAM
Element: Erde
Grundsymbol: Quadrat
Planet: Merkur
Sinnesfunktion:

Riechen

Bezeichnungen, Zuordnungen und Symbole

Das Wurzelchakra ist das unterste Chakra bildet somit die Basis für all anderen Chakras. Auf Sanskrit heißt es Muladhara-Chakra – Mula bedeutet „Wurzel“ und adhara „Stütze“. Oft wird dieses Chakra auch als Basiszentrum, Steißchakra, Wurzelzentrum oder Erstes Chakra bezeichnet. Alte hinduistische Abbildungen zeigen das Wurzelchakra mit vier Blütenblättern; den einzelnen Blütenblättern sind vier Sanskritsilben zugeordnet; vam, am sham und sam. Das Hauptmantra, die Klangsilbe, die der Aktivierung des ersten Chakras dient, lautet LAM (gesprochen LANG). Die Gottheiten, die mit dem Wurzelchakra in Zusammenhang stehen, sind Brahma und Dakini. Die rote Farbe des Muladhara-Chakras sympolisiert Lebensenergie, Leidenschaft und Kraft, die von diesem Zentrum ausgehen. Neben den vier Blütenblättern gilt auch das Quadrat als Symbol für das Wurzelchakra. In vielen Darstellungen finden sich darüber hinaus Symboltiere wie Elefanten, Stiere oder Ochsen – sie repräsentieren Stabilität und Kraft und damit wichtige Aspekte des Basischakras. Weitere Zuordnungen zu diesem Chakra sind das Metall Blei, der Vokal „U“ und der Planet Merkur. In der Natur entsprechen Morgen- und Abendrot, rote Erde und Feuer der Energie des Muladhara-Chakras. Die Mondphase, in der dieses Chakra am aktivsten ist, ist die Vollmondphase.

Lage und körperlicher Einflussbereich

Das Wurzelchakra liegt im Bereich des Beckenbodens auf Steißbeinhöhe zwischen Damm und Anus und auf der Wirbelsäule in Höhe des Steißbeins. Seine Energie versorgt den Beckenboden und besonders Dick- und Enddarm. Weitere Einflussbereiche sind das Knochengerüst, das uns Stabilität verleiht, und Beine und Füße, die uns mit der Erde verbinden. Auch Zähne und Nägel, die Blutbildung, die Verdauung und der Ischiasnerv werden von der Aktivität des Muladhara-Chakras beeinflusst. Zudem besteht eine enge Verbindung zwischen diesem Chakra und der Drüsenfunktion der Nebennieren.

Zentrale Themen

Über das Wurzelchakra ist der Mensch energetisch mit der Erde verbunden. Über kein anderes Chakra nehmen wir so viel Energie von der Erde auf wie über das Wurzelchakra. Dieses Chakra ist daher Quelle starker Lebensenergien. Auch die „Kundalini-Energie“, die schöpferische Urkraft, ruht im Muladhara-Chakra. Wird die „Kundalini-Energie“ geweckt, dann führt dies zu einer Belebung sämtlicher anderer Chakras.
Lebenskraft, Urvertrauen und Sicherheit sind zentrale Themen des Wurzelchakras. Es repräsentiert den Willen zum Leben und den Selbsterhaltungstrieb. Kann die Energie in diesem Bereich ungehindert strömen, so fällt es dem Menschen leicht, sich seine Existenz auf dieser Welt zu sichern. Er steht mit beiden Beinen auf dem Boden, und nichts kann ihn so leicht aus der Fassung bringen. Mit einer starken Basis entstehen Urvertrauen, Sicherheit und Geborgenheit. Die gute Verwurzelung ist die bester Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben. Menschen mit einem starken ausgeprägten Wurzelchakra verfügen durchweg über ein hohes Maß an Lebensenergie und über einen starken Lebenswillen. Ihre Ausdauer und ihr Durchhaltevermögen sind mitunter außerordentlich gut entwickelt.
Blockaden im Basischakra stören die harmonische Beziehung zu Mutter Erde, mangelnde Energie im Muladhara-Chakra führt zu schwacher Lebensenergie, wenig Lebensfreude und mangelndem Vertrauen in das Dasein. In diesem Fall sollte die Muladhara-Energie durch entsprechende Übungen angeregt werden, wodurch mit der Zeit Stabilität, Urvertrauen und Gelassenheit entwickelt werden.

Alternative Heilmittel zur Harmonisierung des Wurzelchakras

Du kannst unterschiedliche Heilmittel aus dem Bereich der alternativen Medizin verwenden, um dein Wurzelchakra zu aktivieren.

Edelsteine: Rubin, Hämatit, Granat
Aromaöle: Nelke, Rosmarin, Zypresse, Zeder
Bachblüten: Clematis, Rock Rose, Sweet Chestnut
Gewürze: Ingwer, Kalmus
Heilpflanzen: Baldrian, Lindenblüten, Holunder

 

 

Das Sakralchakra
(Svadhisthana-Chakra)

Zentrale Themen: Sexualität, Sinnlichkeit, Fortpflanzung, Arterhaltung, Kreativität, schöpferische Lebensenergie

Anzahl der Blütenblätter: 6
Farbe: Orange
Mantra: VAM
Element: Wasser
Grundsymbol: Mondsichel
Planet: Venus
Sinnesfunktion:

Schmecken

 

Bezeichnungen, Zuordnungen und Symbole


Das Sakralchakra ist das Zentrum der Sinnlichkeit und Sexualität; darauf deutet auch sein Sanskritname Svadhisthana-Chakra hin: Svadhisthana bedeutet soviel „Süße“ oder „Lieblichkeit“, kann aber auch als „Eigener Wohnplatz“ übersetzt werden. Das Sakralchakra ist auch unter den Bezeichnungen „Sexualchakra“, „Geschlechtszentrum“ oder „Zweites Chakra“ bekannt.
Meist wird das Sakralchakra als sechsblättrige Blüte abgebildet; sechs bham, mam, yam, ram und lam. Das Hauptmantra, das im Chakra-Yoga zur Aktivierung des Svadhisthana-Chakras eingesetzt wird, lautet VAM (gesprochen WANG).
Im Hinduismus wird das Sakralchakra mit den Gottheiten Vishnu und Rakini in Verbindung gebracht; Symboltiere sind insbesondere Fische, Meereslebewesen und Krokodile. Sie alle stehen im Zusammenhang mit Wasser, dem Element des Svadhisthana-Chakras. Die Lebendigkeit des fließenden Wassers weist ebenso wie seine reinigende und verwandelnde Kraft auf wichtige Aspekte der Sexualchakra-Energie hin.

Ebenso wie das Wasser-Element repräsentiert auch sein Symbol – die Mondsichel – die weiblichen Aspekte dieses Chakras. Über das Sakralchakra können wir Kontakt zu unseren weiblichen Energien und Verbindung zur Weisheit des Unterbewusstseins aufnehmen.
Das Metall, das dem Svadhisthama-Chakra zugeordnet wird, ist das Eisen, der zugehörige Planet ist die Venus, und der Vokal, der auf dieses Chakra einwirkt, ist das „O“. Die Kräfte, die im Sakralchakra wirken, sehen wir in der Natur zum Beispiel in fließenden Gewässern und im sanften Licht des Mondes repräsentiert. Die Mondphase, in der das Sakralchakra am aktivsten wirkt, ist die Phase des zunehmenden Mondes.

Lage und körperliche Einflussbereiche

Das Sakralchakra liegt etwa auf der Höhe des Kreuzbeins, etwas oberhalb der Geschlechtsorgane, einige Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels. Über das Sexualchakra werden die Geschlechts- und Unterleibsorgane, die Gebärmutter, die Nieren und die Blase mit Energie versorgt. Der Wirkungsbereich dieses Chakras erstreckt sich auf den gesamten Beckenraum und den Kreuzbeinbereich. Auch der Blutkreislauf, der Lymphfluss, die Samenflüssigkeit und der Urin stehen im Zusammenhang mit der Aktivität des Svadhisthana-Chakras, das die Entgiftung des Körpers über die Harnwege steuert. Darüber hinaus reguliert das Sakralchakra auch die Drüsenfunktion von Hoden und Eierstöcke.

Zentrale Themen


Das Sakralchakra ist sowohl das Zentrum der menschlichen Sexualität als der weiblichen Energie. Die sexuelle Energie ist für die Arterhaltung, die Fortpflanzung, Geburt und Neuschöpfung von großer Bedeutung. Das Sakralchakra repräsentiert vor allem Aspekte wie Sexualität, Kreativität und schöpferische Lebensenergie sowie Sinnlichkeit und Lebensfreude. Über das Svadhisthana-Chakra können wir auch Kontakt zu unserer ursprünglichen Lebenslust aufnehmen. Fließt die Energie in diesem Chakra ungehindert, dann fällt es leicht, das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Die Verbindung von schöpferischer Energie und intensiver Lebenslust bildet schließlich die Basis für Neuschöpfungen – dies wird vor allem in der Sexualität und der Fortpflanzung deutlich. Eine gute Verbindung zum eigenen Sakralchakra ermöglicht es, Sexualität und Sinnlichkeit zu bejahen und sich selbst auf körperlicher Ebene anzunehmen. Dies ist wiederum eine notwendige Voraussetzung für jede erotische Begegnung mit einem anderen Menschen und für eine erfüllende Partnerschaft.
Menschen, die ein starkes Svadhisthana-Chakra haben, sind voller Vitalität und Lebensfreude. Das starke Sakralchakra wirkt sich auch auf ihr Selbstbewusstsein positiv aus: Diese Menschen wirken durch ihre mitreißende Begeisterungsfähigkeit ausgesprochen anziehend auf andere. Selbst wenn sie äußerlich vielleicht nicht besonders attraktiv zu sein scheinen, wecken sie besonders beim anderen Geschlecht großes Interesse.
Sowohl ein Mangel als auch ein Überfluss an Energie im Sakralchakra kann zu einer Vielzahl von Schwierigkeiten führen: So sind Eifersucht, permanente Ängste und Mangel an sexueller Lust ebenso mögliche Erscheinungen wie ein zwanghaftes Sexualverhalten, die Neigung zur Sucht, zu Schuldgefühlen oder auch Aggressivität.
Wer sein Svadhistana-Chakra durch Chakra-Arbeit aktiviert und harmonisiert, lernt, sein Leben mehr zu genießen und eine gesunde Beziehung zu seinen sexuellen und sinnlichen Kräften zu entwickeln.
Das dies wiederum eine der wichtigen Grundvoraussetzungen für einen ausgeglichenen Seelenzustand ist, wird ja auch in der westlichen Psychologie immer wieder betont.

Alternative Heilmittel zur Harmonisierung des Wurzelchakras

Wenn du dein Sakralchakra auf sanfte Weise anregen und stärken möchtest, dann kannst du hierzu auch einige Mittel aus dem Bereich der alternativen Medizin einsetzen.

Edelsteine: Goldtopas, Hyazinth, Aventurin, Koralle, Feueropal
Aromaöle: Sandalwood, Myrrhe, Bitterorange, Pfeffer, Vanille
Bachblüten: Oak, Olive, Pine
Gewürze: Vanille, Pfeffer
Heilpflanzen: Brennessel, Schafgarbe, Petersilie



Das Nabelchakra
(Manipura-Chakra)

Zentrale Themen: Willenskraft, Selbstvertrauen, Persönlichkeit, Entwicklung des Ich, Selbstkontrolle, Gefühle, Sensibilität, Macht,
Durchsetzungskraft

Anzahl der Blütenblätter: 10
Farbe: Gelb, goldgelb, golden
Mantra: RAM
Element: Feuer
Grundsymbol: Dreieck
Planet: Mars
Sinnesfunktion:

Sehen

Bezeichnungen, Zuordnungen und Symbole


Im Sanskrit wird das Nabelchakra als Manipura-Chakra bezeichnet. Manipura bedeutet „leuchtender Juwel“ oder auch „Stätte der Juwelen“. In der Chakra Lehre wird das Manipura-Chakra als besonders energiereiches Chakra angesehen. Wie eine leuchtende Sonne durchstrahlt dieses Chakra den ganzen Körper und versorgt ihn mit Prana, der universellen Lebenskraft. Häufig wird das Manipura-Chakra auch als Nabel- oder Solarplexuszentrum oder einfach als Drittes Chakra bezeichnet.
Zehn Blütenblätter entspringen der symbolischen Darstellung des Manipura-Chakras; ihnen sind zehn Sanskritsilben zugeordnet: da, dha, na, ta, tha, da dha, na, pa und pha. Das Hauptmantra, durch desen häufige Wiederholung das Nabelchakra zum Leben erweckt werden kann, lautet RAM (gesprochen RANG).
Lakin, Rudra und vor allem Agni, der Gott des Feurs, werden dem Manipura-Chakra zugeordnet. Traditionellerweise wird dieses Charka in gelben und goldgelben Farben dargestellt und dem Feuerelement zugeordnet. Diese Symbolik verweist eindeutig auf die vitale, feurige Energie, die von diesem Zentrum ausgeht.
Das Symbol des Nabelchakras ist das Dreieck, das Symboltier der Widder, ebenfalls ein Repräsentant feuriger Kräfte, der in vielen Darstellungen auch als Reittier des Feuergottes Agni zu sehen ist.
Das bewegliche Quecksilber, das in der Natur im Quecksilbermineral Zinnober vorkommt, repräsentiert das Manipura-Chakra auf der metallisch-chemischen Ebene. Der zugehörige Planet ist der Mars – der rote Planet, der ebenfalls auf das Feuerelement hinweist. Der Vokal, der am stärksten auf das Nabelchakra einwirkt, ist das offene „O“ (wie in „Kork“).
Naturerscheinungen, die im Zusammenhang mit dem Manipura-Chakra stehen, sind das Sonnenlicht, gelbe Getreidefelder, gelbe Blüten, Lava sowie jede Form von offenem Feuer. In der Mondphase des zunehmenden Mondes ist die Aktivität des Nabelchakras besonders ausgeprägt.


Lage und körperlicher Einflussbereich


Obwohl das Manipura-Chakra meist als Nabelchakra bezeichnet wird, liegt es nicht genau in der Höhe des Nabels, sonder etwas darüber, im Magenbereich, am Übergang zwischen Lenden- und der Brustwirbelsäule. Da im Nabelchakra viel Lebensenergie (Prana) gespeichert wird, ist dieses Chakra für den gesamten Organismus von Bedeutung. Insbesondere wirkt sich seine Energie auf Magen, Dünndarm und Leber aus. Doch auch Milz und Gallenblase werden von diesem Chakra mit Energie versorgt. Neben den Bauchorganen beeinflusst es den Verdauungsprozess sowie das vegetative Nervensystem. Eine wichtige Rolle spielt die energetische Verbindung zur Bauchspeicheldrüse, die Verdauungsenzyme und lebenswichtiges Insulin produziert.


Zentrale Themen


Das Manipura-Chakra repräsentiert alle Aspekte, die mit der Bildung einer gesunden Persönlichkeit und Durchsetzungskraft zusammenhängen. Aus dem Nabelchakra entspringt die Kraft der Gefühle. Menschen mit einem starken Nabelchakra sind sich ihrer Identität und Individualität bewusst. Das Feuerelement verleiht ihnen ein hohes Maß an Energie und an Lebendigkeit. Diese Energie ist nötig, um ein selbstbewusstes Ich entwickeln zu können, seine Ziele zu verwirklichen und die Welt aktiv mitzugestalten. Fließt die Energie im Manipura-Chakra ungehindert, so fällt es dem Menschen leicht, seinen Weg voller Tatkraft zu gehen. Er entwickelt eine starke Persönlichkeit, doch trotzt der Macht, die daraus entsteht, verfügt er zugleich über Sensibilität und Mitgefühl.
Man erkennt Menschen mit einem starken Nabelchakra dran, dass sie oft sehr spontan reagieren; sie handeln aus dem Bauch heraus und treffen dabei mit ihren intuitiven Entscheidungen meistens genau ins Schwarze. Nabelchakra-Menschen lassen ihren Gefühlen freien Lauf. Sie können sehr laut und herzlich lachen, doch sie können auch bitterlich weinen, wenn sie traurig sind, oder beeindruckende Wutausbrüche bekommen, wenn man sie reizt.
Energieüberschüsse wie auch Blockaden im Nabelchakra haben negative Folgen, beispielsweise Gefühlskälte, Gleichgültigkeit oder auch Unsicherheit und mangelndes Selbstbewusstsein.
Fehlgeleitete oder überschüssige Energie kann auf der anderen Seite zu Machtbesessenheit, Ehrgeiz und übertriebenem Leistungsdenken, mitunter sogar zu Rücksichtslosigkeit und Zerstörungswut führen.
Übungen, die das Nabelchakra mit Energie versorgen und harmonisch entwickeln, können die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches, aktives Leben schaffen. Ein stark entwickeltes Manipura-Chakra ermöglicht eine gute Balance zwischen einer farbigen Gefühlswelt und der nötigen Objektivität und Selbstkontrolle.


Alternative Heilmittel zur Harmonisierung des Wurzelchakras

Das Nabelchakra lässt sich auch auf sanfte Art aktivieren und stärken. Die besten Heilmittel für eine harmonische Entfaltung Ihres Nabelchakras findest du in der folgenden Liste:

Edelsteine: Citrin, Chrysoberyll, Bernstein, Tigerauge, gelber Jaspis
Aromaöle: Lavendel, Kamille, Zitrone, Anis
Bachblüten: Impatiens, Scleranthus, Hornbeam
Gewürze: Kardamom, Anis
Heilpflanzen: Fenchel, Kamille, Wacholder



Das Herzchakra
(Anahata-Chakra)
Zentrale Themen: Liebe, Mitgefühl, Menschlichkeit, Zugneigung, Geborgenheit,
Offenheit, Toleranz, Herzensgüte

Anzahl der Blütenblätter: 12
Farbe: Grün, rauchfarben
Mantra: YAM
Element: Luft
Grundsymbol: Hexagramm
Planet: Jupiter
Sinnesfunktion:

Tasten

Bezeichnungen, Zuordnungen und Symbole

Das Herzchakra liegt im Zentrum des Chakra-Systems. Das Herz wird in allen Kulturen mit der Kraft der Liebe in Verbindung gebracht. Das Herzchakra bildet das Zentrum des Menschen, die Menschenmitte.
Im Sanskrit wird das Herzchakra als Anahata-Chakra bezeichnet – Anahata bedeutet „nicht angeschlagen“ oder „unbeschädigt“. Dies deutet darauf hin, dass wir in unserem spirituellen Herzzentrum geborgen und frei von Makel sind. Was auch immer uns im Leben widerfahren mag – wenn es uns gelingt, uns mit der ursprünglichen Kraft der Liebe zu verbinden, so finden wir Trost und Kraft.
Das Anahata-Chakra wird oft auch als Brustchakra oder Herzzentrum bezeichnet. Es wird meist mit zwölf Blütenblättern dargestellt, denen zwölf Sanskritsilben zugeordnet sind – kam, kham, gam, gham, ngam, cham, chham, jam, jham, nyam, tam und than.
Das wichtigste Mantra, das im Yoga zur Erweckung des Herzchakras eingesetzt wird, lautet YAM (gesprochen YANG).
Isa und Kakini sind zwei wichtige hinduistische Götter, die dem Herzchakra zugeordnet werden. Obwohl dieses Chakra die Kraft der Liebe repräsentiert, ist seine Farbe nicht rot, sondern grün.
Die Liebe des spirituellen Herzens ist nicht die leidenschaftliche, sinnliche Liebe, die vor allem in der westlichen Kultur oft mit der wahren Liebe verwechselt wird. Vielmehr entspricht die Liebe des Herzchakras einer Bewusstseinsstufe, auf der die Liebe nicht so sehr auf eigennützigen Interessen oder auf Trieben als vielmehr auf einer selbstlosen, mitfühlenden Grundlage ruht – daher auch die Farbe Grün für das Herzchakra, denn Grün symbolisiert Harmonie und Ausgeglichenheit.
Auch das Symbol des Herzchakras ist das Hexagramm, - eine harmonische Verschmelzung zweier Dreiecke, von denen das eine nach oben, das andere nach unten gerichtet ist -, weist auf vollkommene Harmonie und Ausgeglichenheit hin.
Als Symboltiere für das Anahata-Chakra tauchen auf alten Darstellungen meistens Antilopen, vor allem aber Vögel auf. Häufig wird dabei die Taube als Symboltier des Herzchakras abgebildet, die im westlichen Kulturkreis allgemein als Symbol für den Frieden gilt.
Das Metall, das das Anahata-Chakra repräsentiert, ist Kupfer, der zugehörige Planet ist der Jupiter. Der Vokal, der am stärksten auf das Herzchakra einwirkt, ist das „A“.
Die Energie des Brustzentrums wird in der Natur durch Wälder, Wiesen, Felder und durch unberührte Landschaften repräsentiert.
Sowohl in der Neumond- als auch in der Vollmondphase ist das Herzchakra besonders aktiv.


Lage und körperlicher Einflussbereich

Das Herzchakra liegt zwar auf Höhe des anatomischen Herzens, es ist jedoch nicht nach links verschoben, sondern liegt mitten in der Brust. Die Energie es Herzchakras wirkt sich auf den ganzen Brustkorb, auf Herz, Lunge und Kreislauf aus. Auch die Haut, das Blut sowie Hände, Arme und die obere Rückenpartie liegen im Einflussbereich des Herzchakras. Die Drüsenfunktion der Tyhmusdrüse, die eine wichtige Rolle innerhalb der Immunabwehr spielt, hängt ebenfalls mit der Aktivität dieses Chakras zusammen.


Zentrale Themen


In der Chakra-Lehre gilt das Herzchakra als das Zentrum der universellen, überpersönlichen Liebe. Aus dem Herzchakra strömen die Kräfte, die den Menschen mit seinen Mitmenschen verbinden. Wahres Mitgefühl, das Sichhineinversetzen in das Du und das tiefe Verständnis für den anderen sind emotionale Fähigkeiten, die zeigen, dass das Bewusstsein bereits eine hohe Stufe der Entwicklung erreicht hat.
Menschen mit einem starken Herzchakra überwinden egoistische Interessen und überschreiten damit ihre Begrenzungen. Im Gegensatz zu persönlichen Liebe, die sich nur auf den eigenen Partner, die engsten Freunde oder Familienmitglieder erstreckt, öffnet sich die überpersönliche Liebe jedem Du. Aus dieser offenen Haltung entsteht Toleranz. Diese Toleranz – für andere Menschen, Ideen und Kulturen – ist die Basis der Mitmenschlichkeit, die in allen Religionen gefordert wird. Ist das Herzchakra gefestigt, dann fällt es einem Menschen leicht, Verantwortung für andere zu übernehmen. Und es gelingt ihm problemlos, sich selbst liebevoll anzunehmen und sich trotz aller kleiner Fehler und Schwächen zu akzeptieren. Kommt es im Bereich des Anahata-Chakra zu Blockaden, kann dies eine lieblose, verbitterte Haltung erzeugen. Es entsteht das Gefühl, von anderen getrennt und isoliert zu sein. Kontaktschwierigkeiten und Einsamkeit sind häufige Folgen. Störungen im Funktionsbereich des Herzchakras sind häufige Folgen. Störungen im Funktionsbereich des Herzchakras können aber auch dazu führen, dass man sich zu wenig von anderen abgerenzt und den Kontakt zu seiner eigenen Identität verliert.
Durch verschiedene Methoden der Chakra-Arbeit kann das Herzchakra harmonisiert und aktiviert werden. So können Offenheit und Herzensgüte kultiviert und die Beziehung zu den Mitmenschen bereichert werden.


Alternative Heilmittel zur Harmonisierung des Wurzelchakras

Du kannst unterschiedliche Heilmittel aus dem Bereich der alternativen Medizin verwenden, um dein Herzchakra zu aktivieren.

Edelsteine: Smaragd, Chrysopras, Jade, Rosenquarz
Aromaöle: Rose, Jasmin, Estragon
Bachblüten: Red Chestnut, Willow, Chicory
Gewürze: Safran
Heilpflanzen: Weißdorn, Thymian, Melisse


Das Halschakra
(Vishuddha-Chakra)

Zentrale Themen: Kommunikation, Wortbewusstsein, Inspiration, Wahrheit,
mentale Kraft, Synthese, Kreativität, Musikalität

Anzahl der Blütenblätter: 16
Farbe: Hellblau
Mantra: HAM
Element: Äther
Grundsymbol: Kreis
Planet: Saturn
Sinnesfunktion:

Hören

Bezeichnungen, Zuordnungen und Symbole

Das Halschakra heißt im Sanskrit Vishuddha-Chakra; Vishuddhi bedeutet „reinigen“. Das Wort- und Wahrheitsbewusstsein, das auf dieser Ebene repräsentiert wird, wirkt reinigend auf das Bewusstsein und lässt innere Klarheit entstehen. Das Vishuddha-Chakra wird oft Kehlchakra, Halszentrum, Fünftes Chakra oder Kommunikations-Chakra genannt.
Die Darstellung des Halschakras besteht aus 16 Blütenblättern, seine Farbe ist hellblau (manchmal auch silbrig schimmernd). Ebenso wie die blaue Farbe, die an die Weite des Himmels erinnert, deutet auch das Element Äther auf Raum und Reinheit hin. Im Yoga wird der Äther als Träger des Klangs angesehen – Äther ist das Medium für Kommunikation. Das Mantra, durch das das Vishuddha-Chakra erweckt werden kann, lautet HAM (gesprochen HANG). Sein Symbol ist der Kreis, der auf den Ort der absoluten Leere hinweist. Nur wer diesen Ort durchschreitet, kann tiefere Erkenntnis erlangen.
Das Symboltier des Halschakras ist der Weiße Elefant, das Reittier Indras, des wichtigsten Gottes der Veden. Indra heißt „der Starke“ – er ist der Gott des Donners und der Fruchtbarkeit, da er der ausgedörrten Erde Wasser bringt. Zwei weitere Gottheiten, die dem Vishuddha-Chakra zugeordnet werden, sind Sakina und Sadashiva. Auf der Ebene der Metalle repräsentiert Silber das Halschakra.
Der Vokal, der dieses Chakra anregt, ist das „E“, sein Planet der Saturn. Die der Energie des Vishuddha-Chakras entsprechenden Naturerscheinungen sind der blaue, wolkenlose Himmel und das blaue Meerwasser. Der abnehmende Mond ist die Phase, in der das Halschakra besonders aktiv ist.


Lage und körperlicher Einflussbereich

Das Vishuddha-Chakra liegt im Bereich der Halswirbelsäule, etwa auf Höhe des Kehlkopfes. Seine Energie beeinflusst Hals, Kiefer, Kehlkopf, Speise- und Luftröhre. Auch die Atmung und der Klang der Stimme hängen mit der Funktion des Halschakras zusammen. Ferner werden Halswirbelsäule, Kiefer, Nacken, Schultern und Gehör von der Energie dieses Chakras versorgt. Schilddrüse und Nebenschilddrüse können nur harmonisch arbeiten, wenn die Energie im Halschakra frei strömen kann.


Zentrale Themen

In der Chakra-Lehre gilt das Halschakra als das Zentrum des Klangs. Es ist das Chakra, das für Sprache und Kommunikation verantwortlich ist. Der bewusste Umgang mit Worten, der Versuch, bei allem Gesagten ganz und gar bei der Wahrheit zu bleiben, und der Selbstausdruck sind die Entwicklungsaufgaben, die mit dem Halschakra zusammenhängen.
Das Halschakra bildet aber auch ein wichtiges Verbindungsglied, denn es verbindet das Herzzentrum mit dem Stirnchakra und stellt somit eine gesundes Gleichgewicht zwischen Fühlen und Denken her.
Menschen, die ein gut entwickeltes Halschakra haben, können im Allgemeinen sehr gut mit Sprache umgehen. Sie wissen, wie sie ihre Stimme einsetzen und wie sie sich anderen mitteilen können. Über die Stimme können wir nicht nur Informationen austauschen, sondern auch Gefühle zum Ausdruck bringen. Schauspieler und Redner können die Seele ihrer Zuhörer anrühren, wenn es ihnen gelingt, Gefühl in ihre Worte zu legen. Auf diese Weise können Worte sehr mächtig werden.
Das Halschakra repräsentiert den Gehörsinn. Es bietet uns den Schlüssel zur machtvollen Welt des Klangs. Klänge können unsere Stimmungen in Sekundenbruchteilen verändern. Ein gut entwickeltes Halschakra geht immer mit Musikalität einher. Nicht zuletzt hängt das Halschakra auch mit unseren Gedanken zusammen. Ein Großteil der Gedanken besteht aus Worten. Alles, was wir zu anderen, aber vor allem zu uns selbst sagen, beeinflusst unsere Gedankenwelt und damit unser Lebensgefühl.
Störungen im Vishuddha-Chakra können Schüchternheit, Hemmungen, Sprachstörungen und einen Mangel an Ausdrucksmöglichkeiten erzeugen; andererseits stehen Ruhmsucht, der Versuch, andere Menschen zu manipulieren, und der Hang zu Geschwätzigkeit mit einer unharmonischen Entwicklung des Halschakras in Verbindung.


Alternative Heilmittel zur Harmonisierung des Wurzelchakras

Um dein Halschakra anzuregen und die Energie in diesem Bereich zum Fließen zu bringen, kannst du die folgenden Mittel einsetzen.

Edelsteine: Lapislazuli, Aquamarin, Topas
Aromaöle: Eukalyptus, Pfefferminze, Kampfer
Bachblüten: Mimulus, Agrimony, Cerato
Gewürze: Sternanis, Gewürznelke
Heilpflanzen: Pfefferminze, Salbei, Huflattich



Das Stirnchakra
(Ajna-Chakra)
Zentrale Themen: Intuition, Weisheit, Erkenntnis, Wahrnehmung, Phantasie,
Vorstellungskraft, Selbsterkenntnis

 

Anzahl der Blütenblätter: 2
Farbe: Dunkelblau, Indigoblau
Mantra: KSHAM oder OM
Element: -
Grundsymbol: Geflügelter Kreis
Planet: Uranus
Sinnesfunktion:

Siebter Sinn, übersinnliche Wahrnehmung

 

Bezeichnungen, Zuordnungen und Symbole

Das Stirnchakra ist das geistige Zentrum der Erkenntnis und Intuition. Im Sanskrit heißt es Ajna-Chakra – Ajna bedeutet „wissen“ oder „wahrnehmen“. Höheres Wissen kann nur durch das Überschreiten der Dualität erlangt werden. Im Ajna-Chakra enden die zwei wichtigsten Energiebahnen, Pingala und Ida- Sie repräsentieren die beiden Pole Sonne und Mond, männlich und weiblich. Pingala und Ida laufen im Stirnchakra zusammen. Durch die Meditation auf dieses Chakra kann das Denken von der Dualität befreit werden.
Das Ajna-Chakra wird oft auch als Drittes Auge, Stirnzentrum, Weisheits-Chakra oder auch als Sechstes Chakra bezeichnet. Es wird mit zwei einander gegenüberliegenden Blütenblättern dargestellt, was auf die Harmonie und die Vereinigung der beiden Pole Yin und Yang hinweist.
Einem der beiden Blütenblätter des Ajna-Chakras ist die heilige Silbe ham, dem anderen die Silbe kham zugeordnet. Diese Silben sind die Urklänge von Shakti, der schöpferischen Lebenskraft, und von Shiva, dem kosmischen Bewusstsein. Wenn diese beiden Kräfte, Shiva und Shakti, sich im Stirnchakra vereinigen, wird dies als Erleuchtung erfahren.
Das Hauptmantra, das der Erweckung des Stirnchakras dient, lautet KSHAM (gesprochen KSCHANG), doch oft wird auch das universelle Mantra OM eingesetzt. Die Gottheiten, die dem Dritten Auge zugeordnet werden, sind Parmashiva und Shakti Hakini. Shakti Hakini ist ein androgyner Gott, der sowohl den weiblichen als auch den männlichen Aspekt vertritt – auch das ist ein Symbol für das Aufheben der Polarität.
Das Stirnchakra wird meist dunkelblau dargestellt. Auf der Ebene der Metalle wird es durch das Edelmetall Platin repräsentiert, der Vokal, der sich besonders stark auf das Ajna-Chakra auswirkt, ist das „I“, der zugehörige Planet ist der Uranus. In der Natur finden die Energien des Stirnchakras ihre Entsprechung im Nachthimmel und in der Energie der Sterne. Die Mondphase, in der das Ajna-Chakra am stärksten schwingt, ist die Phase des abnehmenden Mondes.


Lage und körperlicher Einflussbereich

Das Stirnchakra liegt in der Mitte der Stirn, zwischen den Augenbrauen und etwas oberhalb der Nasenwurzel. Auf körperlicher Ebene erstreckt sich der Wirkungsbereich dieses Chakras vor allem auf das Kleinhirn und die Sinnesorgane: Augen, Ohren und Nase.
Aber auch der Gesichtsbereich und die Nebenhöhlen sowie das Hormon- und Nervensystem werden vom Ajna-Chakra beeinflusst. Die Funktion der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) steht in unmittelbarer Beziehung zur Aktivität des Stirnchakras


Zentrale Themen

Über das Stirnchakra kann sich der Mensch mit den geistigen Welten verbinden. Das Ajna-Chakra stellt den Kontakt zur Intuition her, und es ermöglicht uns die Erkenntnis höherer Wirklichkeiten und das Überschreiten des Alltagsbewusstseins. Übersinnliche Wahrnehmungen wie Hellsehen oder Gedankenlesen geschehen nur über das Dritte Auge.
Die Aufgabe, die mit der Entwicklung des Stirnchakras einhergeht, ist die Selbsterkenntnis – das Erkennen des Höheren Selbst, das nicht dem weltlichen Begriff des Ego identisch ist, sondern weit darüber hinausgeht. Meditationen, die sich auf das Ajna-Chakra konzentrieren, führen oft zu Lichterfahrungen. Diese Erfahrungen sind Zeichen dafür, dass das innere Licht, die innere Erkenntnis, aufleuchtet.

Das führt dazu, dass Probleme von einem höheren Blickwinkel aus betrachtet werden und man sich von ihnen befreien kann. Menschen mit gut entwickeltem Stirnzentrum fällt es leicht, innere Bilder zu erzeugen: Ihre Vorstellungskraft ist ebenso beeindruckend wie ihre Phantasie. Oft haben diese Menschen auch einen Hang zu Visionen – sie können Ereignisse voraussehen oder sie haben zumindest ein sehr feines Gespür, einen so genannten siebten Sinn. Wenn die Energien im Ajna-Chakra ungehindert fließen können, dann entsteht geistige Klarheit. Der klare Blick führt dabei zu höheren Erkenntnissen, die nicht mehr durch Täuschungen und durch Illusionen getrübt sind.
Durch Blockaden oder Energieüberschuss im Stirnchakra entstehen leicht seelische Fehlhaltungen. Konzentrationsschwächen und Gedankenflucht deuten auf eine Störung im Ajna-Chakra hin. Aber auch Vergesslichkeit, geistige Verwirrung und Aberglaube können damit zusammenhängen.
Selbstsucht, Selbstverherrlichung und Machtstreben treten ebenfalls auf, wenn die Energie des Dritten Auge durch eine egoistische Haltung in die falschen Richtungen gelenkt werden. Durch Chakra-Arbeit jedoch können die Kräfte im Ajna-Chakra auf harmonische Weise entwickelt werden. So fällt es mit der Zeit zunehmend leichter, Kontakt zu seinen intuitiven Kräften und seiner inneren Weisheit aufzunehmen.


Alternative Heilmittel zur Harmonisierung des Wurzelchakras

Um dein Stirnchakra sanft anzurgen und zu stärken, kannst du folgende Mittel aus der alternativen Medizin einsetzen.

Edelsteine: Blauer Saphir, Opal, blauer Turmalin
Aromaöle: Cajeput, Lemongrass, Veilchen
Bachblüten: Crab Apple, Vine, Walnut
Gewürze: Kurkuma, Lorbeer
Heilpflanzen: Johanniskraut, Fichte, Augentrost

 

Das Kronenchakra
(Sahasrara-Chakra)
Zentrale Themen:
Spiritualität, Erfahrung geistiger Welten, Gotterkenntnis, Erleuchtung, Selbstver-wirklichung, kosmische Vereinigung,
Religiosität, Verbundenheit mit dem Kosmos

 

Anzahl der Blütenblätter: 1.000
Farbe: Violett, weiß oder gold
Mantra: OM
Element: -
Grundsymbol: Lotus
Planet: Neptun
Sinnesfunktion:

Kosmisches Bewusstsein

Bezeichnungen, Zuordnungen und Symbole

Das Kronenchakra wird in Indien Sahasrara-Chakra genannt; Sahasrara bedeutet „tausend“, „tausenfältig“ oder „tausendfach“. Das Symbol für dieses Chakra ist der tausendblättrige Lotus – wobei die Zahl 1.000 höchste Vollendung und Vollkommenheit repräsentiert.
Das Kronenchakra wird oft als Scheitelzentrum, Siebtes Chakra oder Tausendblättriger Lotus bezeichnet. Die wichtigste Energiebahn des so genannten Feinstoffkörpers ist Sushumna. Sie verläuft vom untersten Chakra, dem Muladhara-Chakra, zum höchsten, dem Sahasrara-Chakra. In diesem Hauptkanal steigt die Schlangenkraft, Kundalini, die die Erweckung des menschlichen Potenzials symbolisiert, auf. Im Laufe der spirituellen Entwicklung wird die schöpferische Urenergie, durch Shakti symbolisiert, die im untersten Chakra ruht, geweckt. Sie strömt aufwärts, erweckt dabei alle Chakras und vereinigt sich schließlich mit dem universellen Bewusstsein im höchsten Chakra, repräsentiert durch Shiva. Das Kronenchakra gilt als Wohnstätte Shivas.
Das Aufsteigen von den unteren zu den höchsten Ebenen und die Vereinigung des individuellen mit dem göttlichen Selbst ist das Ziel der spirituellen Reise. Dieses Aufsteigen von der Dunkelheit ins Licht wird auch im Symbol des Lotus deutlich: Der Lotus wächst aus dem Schlamm und der Dunkelheit und gelangt schließlich zu strahlender, reiner Blüte. Ebenso sollte sich das menschliche Bewusstsein entwickeln, sich aus den animalischen, dunklen Ebenen nach oben bewegen und das Licht der Seele zum Strahlen bringen. Das Mantra, das in meditativen Techniken eingesetzt wird, um das Kronenchakra zu erwecken, ist das OM.
Viele Abbildungen zeigen das Shasrara-Chakra in violetten und weißen Farbtönen – diese Farben symbolisieren Reinheit und Licht, ebenso wie Gold, das ebenfalls in einigen Sahasrara-Darstellungen zu sehen ist.
Der Gott, der dem Scheitelzentrum oder Siebtem Chakra zugeordnet ist, ist wie gesagt Shiva – das Symboltier Kundalini, die aufsteigende Schlange. Gold ist das Metall, das das Kronenchakra repräsentiert, als der zugehörige Planet Neptun.
Die Qualität des Sahasrara-Chakras lässt sich in der Natur am ehesten auf Berggipfeln erfassen. Die Mondphase, in der das Kronenchakra am aktivsten ist, ist die Neumondphase. Elemente und Vokale lassen sich dem Kronenchakra nicht zuordnen.


Lage und körperlicher Einflussbereich

Das Kronenchakra liegt im Bereich des Schädeldaches, am Scheitelpunkt des Kopfes. Allerdings überschreitet dieses höchste Chakra die äußeren Grenzen des Menschen und geht direkt und in die Aura über, weshalb einige Chakra-Experten der Ansicht sind, dass das Shasrara-Chakra ganz außerhalb des Körpers liegt.
Seine Aktivität beeinflusst auf jeden Fall das Mittelhirn und den gesamten Organismus. Außerdem wirkt es sich auch auf die Funktion der Epiphyse (Zirbeldrüse) aus.


Zentrale Themen

Die Hauptthemen des Kronenchakras lauten Spiritualität, Selbstverwirklichung und Erleuchtung. Auf der Entwicklungsstufe, die durch das höchste Chakra repräsentiert wird, geht es darum, sich seines göttlichen Ursprungs bewusst zu werden und tiefen Frieden zu erlangen.
Durch das Bewusstwerden der Qualitäten des Scheitelzentrums werden die Erfahrungen von Eins-Sein und Heil-Sein möglich. Die Entwicklung dieses Zentrums führt die Persönlichkeit zu höchster Reife und verwandelt sich in die „große Seele“ (Sanskrit: Mahatma). Das Kronenchakra lässt sich nicht erwecken, solange nicht alle anderen Chakras eine stabile Basis dafür bilden. Eine Aktivierung des hochsensiblen Kronenchakras ist nicht ratsam, bis die Energie nicht auch in den anderen Chakras angeregt worden ist. Eine intensivere Arbeit am Kronenchakra erfordert unbedingt fachkundige Anleitung. Einseitige Konzentration auf das Shasrara-Chakra kann zu Welt- und Realitätsflucht führen, aber auch depressive Stimmungen und Verwirrungszustände erzeugen. Innerhalb der normalen Entwicklung ist das Erwachen des höchsten Bewusstseins die letzte Stufe der inneren Leiter. Dieses Erwachen ist fast immer mit sehr angenehmen Bewusstseinszuständen verbunden. Unumstößliche Gelassenheit, tiefer Friede und das Verbundensein mit dem Universum sind Anzeichen dafür, dass das höchste Ziel erreicht wurde: Samadhi – vollkommene Verschmelzung und Zustand absoluter Glückseligkeit.


Alternative Heilmittel zur Harmonisierung des Wurzelchakras

Um dein Sahasrara-Chakra anzuregen, kannst du einige wirkungsvolle Heilmittel nutzen, die in der Alternativmedizin eingesetzt werden.

Edelsteine: Diamant, Bergkristall, Amethyst
Aromaöle: Weihrauch, Rosenholz
Bachblüten: Wild Rose, Wild Chestnut
Gewürze: -
Heilpflanzen: -

 

  Diese Chakren sind von uns angefertigte Symbole und bei uns erhältlich!!!!
Viele Möglichkeiten stehen euch damit offen, sie beliebig zu verwenden. Man kann das Wasser etc. darauf stellen, man kann sie auf die einzelnen Körperregionen auflegen und Vieles mehr... Man kann sie für Massagetechniken verwenden...
Es steht vieles offen und das Beste ist einfach auf seine Intuition zu hören und sie dazu individuell einzusetzen...

Viele Freude damit...

   
  Quelle: Chakra Praxisbuch – Spirituelle Übungen für Gesundheit, Harmonie und innere Kraft
Autor: Kalashatra Govinda, Verlag: LUDWIG